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gildE - Reality Check



„Was meinen querdenkende Landwirte?“

An der Huder Landwirtschaftsroute entstehen neues Bewusstsein und damit neue Möglichkeiten mit Blick auf Strukturen und Arbeitsprozesse der Agrarwirtschaft, auf Pflanzengilden, Bodenfruchtbarkeit, Pflege und Ausbau der Kulturlandschaft. Auf einer Pilgerreise von Hof zu Hof werden Vorschläge dazu gesammelt, wie Landwirte ihren gesetzlichen Anteil an Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit Biodiversität erweitern können.

Kerstin Polzin plant zusammen mit (Junior)-Landwirten*innen und Agrarwissenschaftler*innen, dem Landvolk Kreisverband Oldenburg, Landwirten der Gemeinde Hude und der Landjugend sowie geladenen Experten einen künstlerischen und querdenkenden „gildE“ -Reality Check", über gegenwärtige Strukturen und Arbeitsprozesse der Agrarwirtschaft. Ausgehend vom Ist-Zustand sollen in einem konstruktiven Dialog landwirtschaftliche Standards hinsichtlich der Pflanzengilden betrachtet und überdacht und komplexere biodiverse Strukturen, wie Ackerrandstreifen, modellhaft neugestaltet werden.
Hierbei sollen auch vergessene oder vorhandene wissenschaftliche Lösungsvorschläge aufgegriffen und die Machbarkeit für die Landwirtschaft in einem Biodiversitätskorridor als Energiegilden vorgestellt werden. Themen können sein: Bodenfruchtbarkeit, Pflege und der Ausbau der Vielfalt der Kulturlandschaft, Nahrungsmittelerzeugung, Wasserhaushalt, die Bioenergie, Naturschutz und die Erholung in der Region.

Wie auf die Landwirte zugegangen wird, ist dabei entscheidend: Während einer Pilgerreise zu den landwirtschaftlichen Höfen in Hude sammelt die Künstlerin Daten und Fakten über die laufende Produktion und lädt die Unternehmer ein, Teil der Arbeitsgemeinschaft gildE zu werden. Durch Interviews können Profile der akuten, aktuellen und sensiblen Fragestellungen und Wünsche für Entwicklungsschritte der gegenwärtigen Landnutzung in der Zusammenarbeit erstellt werden. Es entsteht neues Bewusstsein für neue Strategien in einer wichtigen Berufsgruppe der Energiewende. Die Ergebnisse werden in einem abschließenden Symposium im Rahmen der Abschlussveranstaltung erörtert. Hieraus folgen Vorschläge, wie Landwirte ihren gesetzlichen Anteil an Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit Biodiversität erweitern können.

 

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Kerstin Polzin, *1971
Dipl. / Meisterschülerin Bildende Kunst 2005, Postgrad. Dipl. Kunst und öffentlicher Raum 2007, Gastdozentin Universität Dortmund 2006, Srishti Institute of Art, Design and Technology Bangalore 2013, Universität Bamberg 2014, partizipative Projekte Themenschwerpunkte Ökologie, Stadträume, Teilhabe; „Geführtes Fließen“ Österreich 2006, „ERFAHRUNGsPRODUKTION“ ehem. AEG Hallen Nürnberg 2008-09, „Clean Water Bar“ Ätiopien 2011, „Citizen Art Days“ Berlin 2012/13/15/16/ Bangalore 2013/ Bogota 2014, Kooperative Kunststrategien und Beteiligungsformate im öffentlichen Raum.

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www.zwischenbericht.eu
www.citizenartdays.de