Home

Projekte BDK (Teil1)
Projektinformation
Küchenmobil
Hochsitz
Lieblingsplätze
gildE - Reality Check
Geliebter Neophyt
Lebendigkeits-Werkstatt
Eiche zu Eiche
CIVIL WILDERNESS

Förderer

Presse

blog: Eiche zu Eiche

artecology_network

Mitglieder

links

Kontakt








 

(Bio)Diversitätskorridor



Klima und Social Landart -
ein Kooperationsprojekt mit dem Landkreis Oldenburg und dem Projekt Leverage Points for Sustainable Transformation der Leuphana Universität Lüneburg

Eine künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Landnutzung und Naturschutz im Landkreis Oldenburg wird von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung mit 25 000 Euro gefördert. Der Verein „ artecology_network“ ist ein Zusammenschluss von Künstlern und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland mit Sitz in Hude. Ein Ziel ist es der Bevölkerung Denkanstöße zu mehr Nachhaltigkeit zu vermitteln. Mit diversen Veranstaltungsformaten werden verschiedene Zielgruppen mobilisiert, die sich mit Biodiversität, Landwirtschaft, Ernährung, Klimawandel und erneuerbare Energien in der Region beschäftigen.

Acht von insgesamt zwölf geplanten Aktionen werden in der ersten Projektphase verwirklicht. „Sie wurden anhand regionaler Fragestellungen und lokaler Bedürfnisse konzipiert und sind jeweils einer Gemeinde oder dem Landkreis Oldenburg mit ganz konkreten Partnern zugeordnet“, sagt Insa Winkler, Leiterin des Projektes „Social Landart und Klima - (Bio)Diversitätskorridor im Landkreis Oldenburg“.

Regionale Partner und Förderer für die erste Phase sind: die untere Naturschutzbehörde und das Klimaschutzmanagement, sowie der Kulturbereich des Landkreises Oldenburg; die Oldenburgische Landschaft, der Naturpark Wildeshauser Geest, die Gemeinden Hatten und Hude, das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ), das Kreislandvolk Oldenburg (die Landwirtschaftsroute Hude) und die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB). „Die regionalen Partner sorgen mit ihrem Know-how dafür, dass die einzelnen Projekte eine konkrete Fragestellung verfolgen, die mit einem Nutzen für die Gemeinde oder die Region verbunden ist“, lobt Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr die lokale Verankerung des Projekts.

Eine weitere Stärke des Projektes liegt in der starken Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg, die mit ähnlichen Themen und Fragestellungen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsforschung „Leverage Points for Sustainability Transformation“ im Landkreis Oldenburg forscht. Ein Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, mit Akteuren aus dem Landkreis Kooperationen für eine zukunftsfähige Gestaltung der Region zu entwickeln. Foren, Workshops und Exkursionen sind vom 12. – 21 Juni geplant.

Weitere Informationen über die Umweltkunst-Projekte, die allesamt mit den Menschen der Region entwickelt werden sollen, werden am 20 Juni um 18 Uhr mit der Eröffnung des (Bio) Diversitätskorridors an einem Kunstprojekt-Container im Zentrum in Kirchhatten vorgestellt. Zu den Projekten gehören das Küchenmobil von Jaana Prüss, Lieblingsplätze mit Werner Henkel, Eiche zu Eiche mit Insa Winkler, gildE-reality check mit Kerstin Polzin, Hochsitz für Innovationspotentiale mit Peer Holthuizen, CIVIL WILDERNESS mit Helene von Oldenburg und Claudia Reiche.

Eine Zwischenbilanz des Projektes, sowie die Lebendigkeitswerkstatt von Hildegard Kurt und ein Neophytengipfel mit Anja Schoeller finden nach den Sommerferien im Kreishaus Wildeshausen statt. Die Dokumentation soll überregional zu weiteren Initiativen inspirieren und gleichzeitig die zweite Projektphase im Raum Oldenburg vorbereiten. Die erste Phase beginnt im Frühsommer 2017 und läuft bis Ende Oktober 2018, die zweite Phase folgt bis voraussichtlich Ende 2019.



 

[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9

Bild 1: Workshop Civil Wilderness, Harpstedt, 2017
Bild 2: Restleben, Mitmachformat zur Eröffnung Brigitte Raabe und Michael Stephan, Kirchhatten
Bild 3: Eröffnung des BDK in Kirchhatten, Juni 2017
Bild 4: Workshop von Peer Holzhuizen und Daniela Peukert
Bild 5: Civil Wilderness Workshop mit Helene von Oldenburg
Bild 6: Lebendigkeits-Werkstatt mit Hildegard Kurt
Bild 7: Impressionen rund um den Projektcontainer Kirchhatten
Bild 8: Neophytenpirsch mit Anja Schoeller und Peter Becker, Wildeshausen
Bild 9: Installationsansicht in die Ausstellung 'Zwischenbilanz', Kreishaus Wildeshausen

Vielfalt als kultureller Ausgangspunkt für Mensch und Natur

Mit vielfältigen Formaten und partizipativen Workshops werden hierbei Themen wie Biodiversität, Neophyten, Selbstversorgung, erneuerbare Energien, Klimawandel, landschaftliches Kulturerbe, ökologische Wirtschaftsfaktoren, Landwirtschaft, Ernährung, Umweltschutz und ihre ganzheitlichen Zusammenhänge unter Beteiligung der Bürger*innen und Politik bearbeitet, um angewandte Projekte mit vielfältigen Beteiligten im gesamten Landkreis Oldenburg durch zu führen.

In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie dem Landkreis Oldenburg, dem Naturpark Wildeshauser Geest, der Gemeinde Hatten, und Hude, dem Kreis Landvolkverband Oldenburg, der Ländlichen Erwachsenen Bildung, werden die ersten Projekte verortet und somit im gesamten Landkreis vernetzend sichtbar, um kulturelle und ökologische Vielfalt gleichermaßen erlebbar werden zu lassen.
Das artecology_network hat zum Ziel mittels „Umweltkunst“ Umweltthemen zu vermitteln, professionelle und innovative künstlerische Partizipationsmethoden zu nutzen und in Workshops eine breite Öffentlichkeit für die brennenden Fragen einzubeziehen. Im Projekt sollen Fragestellungen der Region praxisnah beantwortet und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden, die innerhalb von Workshops mit Betroffenen praktisch erprobt werden und über den Workshop hinaus weiter verfolgt werden könnten.

Unsere Fragen lauten: Warum entsteht eine zunehmende Reduzierung der biologischen Vielfalt und der Zerstörung der Landschaft, trotz der Vorteile der Natur für den Menschen?
Wie kann Klimaschutz und Biodiversität zusammen gestaltet werden?
Wie können Künstler als Katalysatoren einen gemeinsamen Raum - einen (Bio-)diversitäts-Korridor - eröffnen?
Wie schaffen es künstlerische Methoden, einen transdisziplinären Ansatz für Wohlbefinden, Verbundenheit von Gemeinschaften und Mensch-Natur-Verbindungen herzustellen?

Das Projekt hat insbesondere zum Ziel Menschen zu verbinden und ihre Beteiligung an der Gemeinschaft zu erhöhen. Die künstlerischen Herangehensweisen und Interventionen verstehen sich als Impulsgeber und Motivator, indem die Kunst quasi als Katalysator von Veränderungsprozessen wirkt.